Kolpinghaus
Altenessen

Das Haus

Das denkmalgeschützte Gebäude ist im Laufe der 100 Jahre seines Bestehens baulich immer wieder den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit angepasst worden. Es verfügt über ein Restaurant sowie die Zunftstube mit 3 Kegelbahnen und einen Saal für Veranstaltungen bis zu 350 Personen sowie über 24 umgebaute Zimmer und 2 Appartements.

 

Das Kolpinghaus liegt im Norden des Stadtteils Essen-Altenessen (Nähe Karlsplatz) und ist sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz (U-Bahn/Bus) angeschlossen. Vom Hauptbahnhof aus U11 oder U17 Richtung Gelsenkirchen nehmen und an der Haltestelle Karlsplatz Ausgang Kolpingstraße aussteigen. Die Stadtmitte Essens ist in umgekehrter Richtung in ca. 10 Minuten zu erreichen.


Werdegang des Kolpinghauses Altenessen

  1. 1906 Grundstückskauf; 113,79 Quadratruten, (1 Quadratrute = ca. 14,2qm) somit 1615,82 qm
  2. 1909 29.06.1909 Grundsteinlegung
  3. 1910 17.07.1910 Einweihung des Gesellenhauses
  4. 1929 Gasanschluss für Warmwasseraufbereitung und Kochen installiert
  5. 1941 bis 1945: keine offiziellen Sitzungen des Schutzvorstandes, die laufenden Geschäfte wurden vom Kaplan Botzlar unter Beratung der Herren Wolbeck, Holl und Lamers weitergeführt, während des II. Weltkrieges wurde das Haus stark beschädigt, Saal und Kegelbahn wurden zerstört.
  6. 1946 18.01.1946 Wiederaufnahme der Arbeit des Schutzvorstandes
  7. 1959 Sanierung und Umbau des Saales: neue Bühne, Holzverkleidung und Schiebetür; Einbau neuer "bunter" Fenster nach dem Entwurf von Präses Boden; Einbau einer Tümmersdecke; neue Toilettenanlagen, Garderobe und Foyer; komplett neue Tische und Stühle
  8. 1962 Umstellung der Heizungsanlage von Koks auf Öl
  9. 1963 Zimmerbrand im Dachgeschoss, drei Räume waren nicht mehr bewohnbar
  10. 1969 Umbau der Gaststätte im 1.OG
  11. 1971 Eröffnung der Zunftstube im ehemaligen Speisesaal im EG.
  12. Einbau einer vollautomatischen Kegelbahn im ehemaligen Schießstand im EG
  13. 1973 Einbau einer weiteren vollautomatischen Kegelbahn
  14. 11.11.1973 Feuer in Gaststätte und Saal 1.OG, Schaden von ca. 400.000,- DM. Nachdem am 03.12.1973 das Haus für die Instandsetzung freigegeben worden war, entstanden in nur 30 Arbeitstagen Gaststätte und Saal neu.
  15. 1974 14.01.1974 Wiedereröffnung der Gaststätte und des Saales
  16. 1975 Umbau der Kolpingräume und der Toilettenanlage im 1.OG, Sanierung der hinteren Fassade mit Erneuerung der Dachentwässerung und Neueindeckung der hinteren Dachhälfte
  17. 1976 Reinigung der vorderen Fassade mit Erneuerung der vorderen Dachentwässerung und Neueindeckung der vorderen Dachhälfte
  18. 1977 Einbau eines neuen Heizkessels
  19. 1978 Einbau von Dusche und WC in drei Gästezimmern im 2.OG; Sanierung des Saaldaches
  20. 1981 Einbau von Nasszellen in weiteren 3 Gästezimmern im 2.OG
  21. 1982 Namens-Änderung des Hauses von „Kath. Gesellenhaus Altenessen e.V.“ in „Kolpinghaus Altenessen e.V.“
  22. 1983 Bau und Eröffnung der 3. vollautomatischen Kegelbahn
  23. 1993 Einbau von Nasszellen in weiteren vier Gästezimmern im 3.OG
  24. 1998 Komplett-Sanierung der Toilettenanlagen im 1.OG (Saalebene)
  25. 1999 Umbau der restlichen Zimmer im 3. OG mit Einbau einer separaten kleinen Küche und Bad mit Dusche und WC ( 6 neue Zimmer)
  26. 2000 Umbau und Komplettsanierung der Zunftstube
  27. 2001 Einbau einer neuen Kesselanlage
  28. 2002 Umbau von Zimmern im DG (4.OG) in gleicher Weise wie im 3.OG (4 neue Zimmer)
  29. Erneuerung der Dachhäuschen, Neueindeckung des Anbaus
  30. Einbau eines Appartements im DG des Anbaues
  31. 2007 Einrichtung des 2. Fluchtweges mit Bau einer neuen Fluchttreppe außen
  32. 2008 Umbau der übrigen Zimmer im DG (4.OG) nach dem bewährten Konzept (5 Zimmer)
  33. Einbau eines weiteren Appartements im Anbau
  34. Ausstattung der Zimmer mit Rauchmeldeanlagen
  35. 2009 Einbau eines automatischen Rauchabzuges über dem 2. Treppenhaus (2. Fluchtweg)
  36. 2010 2. und 3. OG, rundum Einbau neuer Fenster nach den Richtlinien des Denkmalschutzes
  37. 2011 Einrichtung kostenloses WLAN
  38. 2013 Einbau einer Brandmeldeanlage mit direkter Verbindung zur Feuerwehr
  39. 2017 Bau eines Biergartens im Hof