Kolpinghaus
Altenessen

Die Kolpingsfamilie

Chronik der Kolpingsfamilie St. Johann Altenessen 1869 – 2020

1869

Gründung als "Katholischer Gesellenverein zu Altenessen" durch Rektor und späteren Pfarrer Wilhelm Weber (Präses bis 1872) 

1870 bis 1900

1870 bis 1871 Krieg zwischen Preußen und Frankreich 1871 bis 1887 "Kulturkampf" zwischen preußischem Staat (Bismarck) und der Katholischen Kirche Beide politischen Ereignisse insbesondere der "Kulturkampf" schränkten die Arbeit des Gesellenvereins z.T. stark ein. 1872 bis 1885 Gesellenpräses Kaplan Simon Lasaux 1880 bis 1885 kein Vereinsleben 1886 Neubeginn unter Kaplan Leonhard Lennartz (Präses bis 1900)

1894

Feier des 25-jährigen Bestehens mit einem historischen Handwerkerumzug

1900 bis 1912

1900 bis 1902 Präses Kaplan Heinrich Dunker 1902 bis 1905 Präses Kaplan Heinrich Stinnesbeck 1905 bis 1912 Präses Kaplan Josef Thomas 1906 Kauf des Grundstückes für das heutige Kolpinghaus (113,79 Quadratruten = 1615,82 m², die Rute zu 60,00 Mark) 29.06.1909 Grundsteinlegung 17.06.1910 Einweihung des Gesellenhauses 

1912 bis 1918

1912 bis 1918 Präses Kaplan Gottfried Drießen 1914 bis 1918 I. Weltkrieg, weitgehende Unterbrechung der Vereinsarbeit

1918 bis 1926

1918 Wiederaufnahme der Vereinsarbeit unter Kaplan Hubert Otten (Präses bis 1926) und Vizepräses Kaplan Karl Frenken 07. bis 09.08.1920 nachgeholte Feier des 50-jährigen (1919) Bestehens mit großem Handwerkerumzug 1924 Gründung eines Streichorchesters mit 18 Musikfreunden 17.u.18.08.1924 55-Jahrfeier mit großem Gesangswettstreit, neben dem Altenessener Chor Teilnahme von 11 auswärtigen Gesellenchören 

1926 bis 1935

1926 bis 1935 Präses Kaplan Karl Frenken 1927 Teilnahme von 10 Gesellen am internationalen Gesellentag in Wien 1928 Erweiterung der Fachabteilungen für die handwerkliche Weiterbildung 1933 Teilnahme von Altenessener Gesellen am nationalen Gesellentag in München

1935 bis 1948

1935 bis 1948 Präses Kaplan H. Botzlar 1939 bis 1945 II. Weltkrieg Weiterarbeit unter schwierigsten Bedingungen Bombenschäden am Gesellenhaus, Saal und Kegelbahn zerstört Ende 1945 Neuanfang 1946 Theaterabteilung wieder aktiv, ebenso die Gesangsabteilung (Kolpingchor)

1949 bis 1963

1949 bis 1952 Präses Kaplan Paul Giesen 1952 bis 1963 Präses Kaplan Hubert Boden, er trieb maßgeblich die Erneuerung der Kolpingsfamilie und mit deren Hilfe und die des Schutzvorstandes auch die Erneuerung (Umbauten) des Kolpinghauses voran. 1949 und 1959 80- und 90-jähriges Jubiläum jeweils mit Handwerkerumzügen durch Altenessen 1960 Sonderfahrt der Kolpingsfamilie nach Köln zur Öffnung des Kolpinggrabes in der Minoritenkirche

1963 bis 1971

1963 bis 1969 Präses Kaplan Karl Heinz Henschel 1969 bis 1971 Präses Stadtvikar Walter Beißel 1969 100-Jahr-Feier mit einer Festwoche im September Durch Gründung neuer Pfarrgemeinden in Altenessen entstanden die Kolpingsfamilien von Herz-Jesu, St. Hedwig und St. Thomas Morus. Die Kolpingsfamilie St. Johann besteht aus den Gruppen Jung- und Alt-Kolping, Junge Familien und Kolpingchor

1971 bis 1980

1971 bis 1980 kein Präses 1974 bis 1983 Leitung der Kolpingsfamilie durch Hans Wolbeck als 1. Vor- sitzenden 1979 110-Jahr-Feier in Form einer Festwoche unter dem Protektorat des Zentralvorsitzenden Dr. Paul Hoffacker 

1980 bis 1985

1980 bis 1985 Präses Kaplan Ludger Toups 1980 1. Besinnungswochenende im Pius-Kolleg Coesfeld in den 1980ern großer Anklang von Wandertagen ab 1983 Familienwochenenden, Wiederaufnahme der Gestaltung des Ernte-dankfestes in der Pfarrkirche 1985 75-Jahr-Feier des Kolpinghauses

1986 bis 1995

1986 bis 1995 Präses Pfarrer Paul Mangel (1988 goldenes Priesterjubiläum) 1986 und 1988 Restaurierung der alten Traditionsbanner 1986 120-Jahr-Feier im kleinen Rahmen und Gründung einer neuen Gruppe Jungkolping/Junge Erwachsene, sie erhält 1990 ein eigenes Banner 1991 Flug von 7 Mitgliedern zur Seligsprechung Adolph Kolpings nach Rom 1992 und 1993 Weihnachtsbaumverkäufe zu Gunsten von Kaplan Hegemann in Sao Joao Baptista, Brasilien 

1994

125-jähriges Jubiläum u.a. mit Wallfahrt zum Grab Adolph Kolpings im März und mit Familienwochenende in Elkringhausen und Festwoche Anfang Juni

1996 bis 1999

Mitte der 1990er gute Annahme von Bildungs- und Familienwochenenden sowie Wandertagen Januar 1998 Rücktritt des langjährigen 1. Vorsitzenden Detlef Knocke, da der 2. Vorsitzende Jürgen Marx starb, keine Leitung mehr ab April 1998 kommissarische Leitung durch Bernd Bengfort ab Januar 1999 1.Vorsitzender Bernd Bengfort und 2. Vorsitzender Klaus Hagen 

1999

September: aus Anlass des 130-jährigen Bestehens Wochenendveranstaltung in Wiblingwerde Herbst: 2. Oldie-Night

2000 bis 2005

2000 Feier des 90-jährigen Bestehens des Kolpinghauses

seit Januar 2001 Diakon Ewald Hillmann Präses

im Frühjahr 2001 Tanzkursus im Pfarrzentrum

Januar 2002 Übernahme einer Patenschaft für ein Kind in Indonesien

Statt Wandertage werden Besichtigungsfahrten und Städtetouren unternommen.

2005 Einrichtung eines Arbeitssuchenden-Cafes mit gespendeten PC und Internetanschluss.

2008 und 2009

2008 Gründung der "Großpfarrei St. Johann"2009 gemeinsame Feier des 100-jährigen Bestehens des Kolpinghauses und140 Jahre Kolpingsfamilie Jubiläumstour nach Antwerpen - Gent - Brügge. Der Vorstand im Jubiläumsjahr:

1. Vorsitzender Bernd Bengfort

stellv. Vorsitzender: Klaus Hagen

Präses: Ewald Hillmann

Kassierer: Bertram Heil

stellv. Kassierer: Berthold Henkel

Schriftführer: Wolfgang Runkelweitere

Vorstandmitglieder: Harald Ochs, Heinrich Hörnemann, Maria Werder,Georg Wolf

2011

Umbruch im Vorstand. Ein Teil des Vorstandes stand nicht mehr zur Wahl. Derneue Vorstand setze sich nach den Wahlen wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Georg Wolf

stellv. Vorsitzender: Heinz Hörnemann

Präses: Ewald Hillmann

Kassierer: Bertram Heil

stellv. Kassierer: Berthold Henkel

Schriftführer: Rainer Hinz

weitere Vorstandsmitglieder: Harald Ochs, Maria Werder

Eine weitere Kolpingfahrt als Städtetour führte nach Würzburg

Die 7. Oldienight fand statt.

2012 und 2013

Diakon Ewlad Hillmann wurde versetzt und stellte sein Amt als Präses zur Verfügung. Als sein Nachfolger wurde unser Pfarrer Arno Sassen gewählt. 2013 fuhren wir mit 39 Kolpingschwestern und -brüder und Gästen nach Paris.

2014 bis 2018

Die 10. Jubiläums - Oldienight findet im Kolpinghaus statt mit 285 Gästen.Die 11. Oldienight 2015 wurde zur Hälfte mit einer Liveband gestaltet. Wieimmer wurden soziale Einrichtungen mit dem Überschuss unterstützt. DiesesMal mit fast 1.000,00 € für die Klinikclowns der Universtätsklink Essen.2017 findet die 12. und vorläufig letzte Oldienight statt.2016 lässt sich Arno Sassen versetzen und tritt als Präse zurück.Seitdem ist unsere Kolpingsfamilie ohne Präses. Geistliche Worte und Einstimmungen werden durch Barbara Bengfort aufrecht erhalten.Weitere Kolpingfahrten wurden durchgeführt: 2014 Amsterdamm - 2016 Prag - 2018 Bonn

Die Mitgliederzahl der Kolpingsfamilie nimmt immer mehr ab. Zu den Monatsversammlungen kommen immer weniger Teilnehmer. Aufgrunddessen wird es immer schwieriger Refenten einzuladen. Das TIK "Treff im Kolpinghaus", besser bekannt als "Arbeitssuchende Café" feiert 2015 sein 10 jährige Bestehen und wird ehrenamtlich von 3 Mitgleidern der Kolpingsfamilie geführt Heinrich Hörnemann, Hans-Jacob Rehmann und Dieter Haske.

2019

Die Kolpingsfamilie St. Johann wird 150 Jahre alt. Es findet eine vereinsinterne,kleine Feier statt und am 30.6.2019 findet die Festmesse mit anschließenderJubiläumsfeier im Kolpinghaus statt. Das gesamte Pastoralteam hat an dieser Feier teilgenommen. Verschiedene Vereine, wie 5 Kolpingsfamilien aus den nahegelegensten Pfarreien, die Ehrengarde, die Knappen, waren mit Bannern und Uniformen und Kitteln dabei. Außerdem nahmen verschiednene andere Pfarrvereine teil. Auch die Politik war mit dem stellvertretnden Bürgermeistervertreten. Insgesamt waren es 100 Gäste, die bei sehr heißem Wetter im Kolpinghaus aushielten. Der Vorstand im Jubiläumsjahr setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Georg Wolf

stellv. Vorsitzende: Maria Werder

Kassierer: Bertram Heil

Schriftführer: Wolfgang Runkel

Besondere Aufgaben: Harald Ochs

2020

Die Corona - Pandemie verbietet jegliches Zusammenkommen. Alles, was geklärt werden muss, findet telefonisch oder per Mail statt. Wann es wieder zu einem normalen Treffen kommt steht in den Sternen. Aufgrund der Mitgliederzahlen und des hohen Durchschnittalters wird das Jahr 2020 sowieso ein entscheidendes Jahr für den Fortbestand unserer Kolpingfamilie darstellen.Unsere Mitgliederzahl am 1.1.2020 beträgt 69 Kolpingbrüder und -schwestern